Arbeit 4.0 in Wartung, Service, Instandhaltung und Installation

28. Februar 2019

Der Begriff Arbeit 4.0 beschreibt die Vernetzung von manueller Arbeit, also Service- und Wartungstätigkeit, Installation, Bau, Inspektion und Audits. Es ist für Hersteller und Betreiber von Maschinen, Anlagen und technischen Installationen von größtem Nutzen, die Wartungsarbeiten an der Anlage genau zu dokumentieren und so jederzeit einen genauen Überblick zu haben, beispielsweise über verbaute Ersatzteile. Eine durchgängige digitale Dokumentation stellt für die den Service durchführenden Unternehmen entsprechend einen großen Mehrwert dar.

Fachkräftemangel und gestiegene Anforderungen an Qualität und Dokumentation sind zentrale Probleme vieler Maschinenbauer und Anlagenhersteller. Neue Möglichkeiten zur Präsentation von technischen Inhalten, z.B. animierte Grafiken zur Anleitung, eröffnen die Chance, die Arbeitenden auf ganz neue Weise durch ihre Tätigkeit zu führen und damit die Anforderung an die Ausbildung zu senken. Bekannte Beispiele sind Drucker oder Kopierer, die kleinere Störungen mittels einer animierten Schritt-für-Schritt-Anleitung durch den Benutzer selbst beheben lassen, statt auf einen spezialisierten Servicemitarbeiter zurückzugreifen. Im Anlagenbau gibt es im Rahmen der digitalen Transformation einen Trend zur Sammlung von Betriebsdaten, um diese auszuwerten und angepasste Betriebsweisen der Anlagen zu erreichen – zum Beispiel geringere Störungsrate oder längere Lebensdauer. Während die Vernetzung und Datenauswertung in Produktionsumgebungen schon recht weit fortgeschritten ist (Industrie 4.0), findet Dokumentation und Auswertung der Wartung und Störungsbeseitigung im Anlagenbau trotzdem nicht umfänglich statt. Die Vernetzung der manuellen Arbeit (Arbeit 4.0) ist bisher nur in Ansätzen vorhanden.

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